B-Plan & Erschließung Seeleite I+II Burggrumbach

Zahlen, Daten, Fakten

Auftraggeber

Gemeinde Unterpleichfeld

Planungsfläche

4,53 ha

Planungszeit

11/2018 – 11/2019

Bauzeit

11/2019 – 09/2021

Leistungen

  • Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen nach HOAI, LP 1 – 9
  • örtl. Bauüberwachung

Bauumfang

  • Anzahl Grundstücke Wohngebiet: 52 St.
  • Asphaltflächen: 3.750 m²
  • Pflasterflächen: 890 m²
  • Zeilen und Rinnen: 2.186m
  • Kanäle (PP DN 150): 688m
  • Kanäle (PP DN 250): 630m
  • Kanäle im Trennsystem (PP DN 300-600): 837m
  • Wasserleitung (PE) da 100-150: 1.053m
  • Regenrückhaltebecken: 763 m3

Im Rahmen der Maßnahme konnten auf einer Gesamtfläche von 4,53 ha insgesamt 52 Bauplätze für Wohnbebauung erschlossen werden, bestehend aus den drei Teilbereichen „Seeleite I, II und III“ (nicht zusammenhängend).

Davon wurden zunächst die beiden Gebiete „Seeleite I“ und „Seeleite II“ und nachgelagert das Gebiet „Seeleite III“ und „Angerweg“ erschlossen.

Die Leistungen umfassten die Erschließungsarbeiten (Kanalisation, Wasserversorgung, Straßen- und Wege-bau sowie Herstellung der Leuchtenfundamente für die Straßenbeleuchtung) sowie die Herstellung zweier Regenrückhaltebecken mit Regenwasserauslaufkanal zum Vorfluter. Die Entwässerung erfolgt im Trennsystem. Jedes Grundstück erhielt einen Revisionsschacht, der als Kombischacht auf Privatgrund hergestellt wird. In beiden Gebieten mündet der Regenwasserkanal in ein neu erstelltes Regenrückhaltebecken in Erdbauweise.

Die Drosselung erfolgt über einen Drosselschacht mittels Rechteckschieber und zur Notentlastung werden Dammscharten mit Wasserbausteinen befestigt. Der Auslauf des Regenrückhaltebeckens zum Vorfluter Grumbach ist teilweise verrohrt in DN 300 und teilweise als offener Entwässerungsgraben hergestellt.

Die Straßenentwässerung erfolgt über zwei- und dreizeilige Rinnen und Straßenabläufe zum neuen Schmutzwasserkanal. Dieser neu gebaute Kanal wurde an das vorhandene Mischwassernetz angeschlossen.

Zur Planumsentwässerung wurde eine Drainageleitung DN 100 verlegt, die bis zum Regenrückhaltebecken verläuft.

Das Regenwasser von Seeleite II wird über eine Pumpleitung zum Kanal in „Seeleite I“ gepumpt. Zur Notentlastung wurde ein Kanal DN 400 gebaut, der an den vorhandenen Mischwasserkanal angeschlossen wurde. Mittelfristig wird hier in einer weiteren Maßnahme ein Regenwasserkanal zum Vorfluter gebaut.

Für die Wasserversorgung des Baugebietes wurden die neuen Leitungen an die bestehenden Leitungen angebunden.

Das Baufeld im Bereich des Baugebietes wurde auf eine Gesamtbreite von 10 m beschränkt. Die Umsetzung erfolgte entsprechend des rechtskräftigen Bebauungs-planes. Die Trassierung in Grund- und Aufriss erfolgte grundsätzlich am vorhandenen Gelände, im Gebiet „Seeleite II“ war eine Geländeauffüllung nötig, um eine ausreichende Überdeckung des Regenwasserkanales zu gewährleisten.

Die Fahrbahnbreiten liegen bei 5,00 - 5,50 m inkl. Entwässerungsrinnen, Gehwege werden mit 1,50 m Breite angelegt. Die Fußwege wurden teilweise mit Pflaster befestigt, teilweise mit wassergebundener Decke. Die Gehwege wurden mit Pflaster auf wasserdurchlässigem Asphalt und die Fahrbahnen mit Asphalt befestigt.

Gewonnene Erdmassen wurden teilweise wieder eingebaut. Daher waren auch Maßnahmen zur Untergrundverbesserung erforderlich. Durch den Einbau von 25 – 30 cm Grobschotter (Felsklein 10/120, ohne Recyclingmaterial) wurde eine mechanische Verbesserung erreicht.

Die Versorgungsleitungen (Strom, Telekom, Gas, Straßenbeleuchtung) im Baugebiet wurden teilweise neu verlegt. Für die Straßenbeleuchtung wurden die Fundamenthülsen für die Mastleuchten hergestellt, die Verlegung der Kabel erfolgte über den örtlichen Energieversorger.

Die öffentlichen Grünflächen, Böschungen sowie für den Bau benutzte Flächen wurden humusiert und angesät. Die Oberfläche wurde ebenfalls von Steinen, Wurzeln und sonstigen Fremdmaterialien gesäubert.

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